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Kitesurfen auf Koh Samui in Thailand
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last update:
25. Oktober 2016
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Kite-Begriffe von A bis Z!

Von Ablandig bis Zenit.
 
Die wichtigsten Fachbegriffe beim Kitesurfen!
 
Kite-Lexikon
 
Ablandig: Wind weht vom Land aufs Wasser. Diese Windrichtung kann gefährlich werden, da man vom Kite immer aufs Meer hinaus gezogen wird. Windrichtung zum Kiten möglichst meiden.
Air Pass: Handlepass in der Luft.
Airtime: So wird die Zeit in der Luft während eines Sprunges genannt.
Adjuster: Auch ,Vortrimmer' genannt. Ist eine Konstruktion an der Trimmleine (Depowerline), von der die Frontlines (Mittelleinen) abgehen, die es dem Kiter erlaubt, den Depowerweg bzw. den Anstellwinkel des Kites zum Wind zu verändern.
Amwindkurs: Kurssektor zwischen Halbwindkurs und einem Kurs bis ca. 45° an den Wind.
Auflandig: Wind weht vom Wasser aufs Land. Diese Windrichtung kann gefährlich werden, da man schnell vom Kite übers Land gezogen werden kann. Besondere Vorsicht hierbei beim Starten und Landen, Beim Fahren großen Sicherheitsabstand zum Land lassen.
AR, Aspect Ratio: Beschreibt das Verhältnis der Länge zur Höhe des Kites.
 
Backflip, -loop, -roll: Sprung, bei der die Führungsschulter die Rückwärtsrotation Richtung Luv anzeigt, der Kopf nach unten geht und die Füße mit dem Board mindestens Kopfhöhe erreichen.
Backlines: Steuerleinen. Werden an den beiden seitlichen Enden der Abströmkante befestigt. Das jeweils andere Ende der Leine ist auf der gleichen Seite an der Bar montiert.
Backstall: Der Kite kippt nach hinten, die Luftströmung reißt ab und der Kite fällt aufs Wasser. Man kann einem drohenden Backstall durch Depowern entgegenwirken.
Bar: Auch: Controlbar oder Lenkstange. Der Steuerknüppel des Kitepiloten.
Beaufort Skala: Ein System, welches dazu dient, die Windstärke anhand optischer Eindrücke der Umgebung einzuschätzen (z.B. Wellen, Rauch, etc.). Die Skala reicht von 0 = Windstille bis 12 = Orkan.
Bidi: Bi-Directional: symmetrisches Kite-board, welches sich in beide Richtungen fahren lässt. Die Boardlängen sind zwischen 90-180 cm.
Bladder: Innenschläuche. Die aufblasbaren Weichgummi-Innenschläuche, von denen nach außen hin nur das Ventil sichtbar ist, stecken in den Struts. Wie bei einem Fahrradreifen - ein Mantel (Struts) außen und darin ein luftgefüllter Schlauch (Bladder).
Blind: Fahrposition mit dem Rücken zum Kite. Aus der .normalen' Fahrposition kommt man in die Blind Position durch eine 1800 Boarddrehung um die vertikale Boardachse über die Luvseite.
Boardleash: Sicherungsleine gegen das Verlieren des Boards. Benutzen der Boardleash birgt Unfallgefahren, man sollte deshalb Helm tragen.
Board off: Sprung bei dem beide Füße aus den Schlaufen gezogen werden und das Board solange an der Handle oder an der Rail gehalten wird.
Body Drag: Man lässt sich auf dem Bauch liegend hinter dem Kite über das Wasser ziehen. Dabei sind verschiedene Kurse möglich. Könner schaffen es sogar, sich schräg gegen den Wind ziehen zu lassen.

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Carven: Kurven fahren mit (extremer) Kantenbelastung, so dass das Wasser mächtig spritzt.
Chicken Loop: Die Schlaufe am Ende der 'Depowerline'. Sie wird am Trapezhaken eingehängt und kann bei Bedarf fixiert werden.
 
Depower Lines: Die beiden mitlleren Flugleinen (auch: Frontlines), die in einer Leine zusammenlaufen an deren Ende sich der Chicken- oder auch Depower-Loop befindet.
Depowern: Den Anstellwinkel des Kites zum Wind flacher stellen, indem die Bar vom Körper weggedrückt wird.
Downwind: Wind abgewandt - die Richtung in die der Wind weht; mit dem Wind.
 
Edge: Das Board auf der Kante fahren.
 
Frontlines: Mittelleinen, die beim Kite an der Fronttube befestigt werden und am anderen Ende in der Depo-werleine zusammen laufen.
Frontflip, -loop, -roll: Sprung, bei der die Führungsschulter die Vorwärtsrotation Richtung Lee anzeigt, der Kopf nach unten geht und die Füße mit dem Board mindestens Kopfhöhe erreichen.
Frontstall: Strömungsabriss: Kite überfliegt den Piloten bzw. fliegt aus dem Windfenster heraus. Die Luftströmung reißt ab und der Kite stürzt ab.
Fronttube: Vordere Anströmkante des Kites. Der Schlauch, der dem Tubekite sein Profil gibt.
Fünfte Leine: Die fünfte Leine führt von der Fronttube an die Bar und wird in Barnähe entweder befestigt oder endet in der Safteyleash wie bei North, Naish oder Wipika. Die fünfte Leine hält den Kite in Depower-Stellung besser in Form, verbessert extrem den Wiederstart aus dem Wasser und verhindert bei Notauslösung eine Verwirrung der Leinen, so dass man auf dem Wasser das Quickrelease wieder zuzsammenbauen und erneut starten kann.
 
Halbwindkurs: Kurs, der genau quer zur Windrichtung verläuft.
Halse: Richtungswechsel, bei dem der Bug mit dem Wind dreht.
Hangtime: Die Zeit in der Luft während eines Sprunges.
Hochleister: Kite mit einem hohen AR: sehr gestreckte Form für höhere Leistung und Performance.
Höhelaufen: Hart am Wind (bis zu einem Winkel von ca. 45°) fahren, um zu einem Ziel in Luv zu gelangen.

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Intermediate: Kites mit einem sehr guten Leistungspotenzial, aber einem einfacheren Handling als ein Hochleister.
 
Knoten: Engl.: Knots. Beim Kiten eine Maßeinheit für die Windgeschwindigkeit, 1 Knoten = 1,85 km/h.
 
Launch(ing): Start des Kites mit Helfer. Self-Launching = Selbststart - Eine Technik zum Starten des Kites ohne fremde Hilfe.
Lee: Von einem festen Bezugspunkt aus gesehen die Seite, die vom Wind weg zeigt. Die windabgewandte Seite vom Kitepiloten aus betrachtet.
Leash: Siehe Boardleash und Safety-leash.
Lift: Als Lift wird der Vorgang vom Absprung bis zum höchsten Punkt des Sprunges bezeichnet, in den Leinen.
Luv: Von einem festen Bezugspunkt aus gesehen die Seite, die zum Wind hin zeigt. Die windzugewandte Seite vom Kitepiloten aus betrachtet.
 
Neutrale Zone: Sie liegt direkt neben dem Zenit beidseitig entlang des Windfensterrandes. Hier entwickelt der Kite die geringste Kraft und stellt eine relativ sichere Zone für den Kiter da.
 
Relaunch: Technik, um den Kite wieder alleine aus dem Wasser starten zu können. Sicherheitsleine zwischen Kite und Pilot, damit der Kite in Gefahrensituationen losgelassen werden kann, aber trotzdem keinen gefährdet.
 
Softkite: Zellschirm. Auch Matte genannt. Profil ergibt sich durch Staudruck innerhalb der einzelnen Zellen, wistet.

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Tail: Als Tail wird immer das in Fahrtrichtung nach hinten zeigende Ende eines Twintip-Boards bezeichnet oder das Heck eines Di-rectional-Boards.
Tip: Die beiden Flügelenden des Kites werden als Tip bezeichnet.
To blind: Positionswechsel durch eine 180° Boarddrehung über die Luvseite um die vertikale Boardachse in die Blind Position.
To switch: Positionswechsel durch eine 180° Boarddrehung über die Leeseite um die vertikale Boardachse in die Switch-Stance-Position.
Trainer Kite: Ein kleiner Lernkite für den Einsatz an Land.
Transitionjump: Alle Sprünge, die einen Richtungswechsel beinhalten.
Transition: Richtungswechsel.
Tubekite: Schlauchschirm. Ein Kite mit einem Gerüst aus luftgefüllten Schläuchen. Er schwimmt auf dem Wasser und ist leicht aus dem Wasser zu starten.
 
Unhooked: Der Kiter ist mit dem Loop nicht im Trapez eingehakt. Er hält den Kite nur mit der Kraft seiner Arme.
 
Zenit: Höchster (neutraler) Punkt am Windfensterrand.
 
 

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Artikel aus: Kite Spezial Technik 2005
 
 









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